Existenz einer Zieladresse via Ping festellen

Ping oder DSL Ping ist ein hilfreiches und viel genutztes Dienstprogramm mit dem festgestellt werden kann, ob eine Zieladresse im Netzwerk existiert und verbindungsbereit ist. So zeigen die Befehle „ping Rechner-IP“ oder „ping Internet-Adresse“ an, ob die Zieladresse im Netzwerk oder im Internet erreichbar ist. Gleichzeitig protokolliert das Programm, ob die Daten korrekt zurückkommen und wie lange die Übertragung dauert.

Ping, Internet & Co.

Der Ping zu einer Internetadresse sagt vor allem etwas über die Schnelligkeit der eigenen Internetverbindung aus; viele User vergleichen die Übertragungszeiten dieser Abfragen und sprechen von einem so genannten DSL Ping, der einen bestimmten Wert in Millisekunden aufweist.

Der User möchte mit einem DSL Ping seine DSL-Geschwindigkeit testen: je niedriger der Wert in Millisekunden, desto weniger Zeit brauchte das Ping-Datenpaket zum Internetserver und wieder zurück und desto schneller ist demnach die DSL-Verbindung. Bei einer Ping-Abfrage mit einem niedrigen Geschwindigkeitswert wird in der Umgangssprache von einem „guten Ping“ gesprochen.

Was genau macht ein Ping?

Ping ist kein eigenständiger Name, sondern die Abkürzung für „Packet Internet Groper“ und bedeutet übersetzt soviel wie Netzwerk-Datenpaket-Abtaster. Ein Ping-Test funktioniert sehr einfach. Dem Zielrechner werden kleine Datenpakete mit Bitte um Antwort zugeschickt. Ist dieser verfügbar, schickt er eine Antwort zurück. Im Ping Protokoll ist dann zu lesen, ob eine Antwort eingetroffen ist, ob die Daten korrekt zurück kamen und wie lange das ganze gedauert hat.

Wann wird ein Ping-Test gemacht?

Bei der Nutzung von VoIP, der Internettelefonie, ist ein Ping-Test beispielsweise sehr nützlich, denn hier ist eine Echtzeitübertragung Voraussetzung für eine störungsfreie Verbindung und diese lässt sich im Ping Protokoll einsehen. Bei einer Echtzeitübertragung sollte die Übertragungszeit kleiner als 30 ms sein.

Genauso wichtig ist eine schnelle Übertragungsrate für die Freunde von Online-Spielen. Ein Ping auf die Webseite des gewählten Onlinespiels zeigt die Übertragungsgeschwindigkeit in Millisekunden, misst also die eigene DSL-Geschwindigkeit und erlaubt somit Rückschlüsse auf die Spielqualität, die die eigene Internetverbindung erlaubt. Bei Online-Spielen sollte die Ping Zeit nicht über 60 ms liegen. Dabei sollte bedacht werden, dass sich die Ping-Zeit drastisch verändert, wenn über den Internetanschluss andere Programme oder auch andere User gleichzeitig Daten hoch- oder herunterladen.

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