Grundlagen der Server-Virtualisierung

In den letzten Jahren haben zahlreiche Unternehmen die Grundlagen für eine Server-Virtualisierung und damit die Basis für eine bedarfsgerechte IT geschaffen. Heute profitieren diese von den vielen Vorzügen dieser Technologie. Wir möchten Ihnen einen Einblick in das Thema „Server-Virtualisierung“ geben.

Steigender Konkurrenzdruck in Unternehmen

Heutzutage sehen sich Unternehmen einem immer stärker werdenden Kostendruck ausgesetzt. Der Konkurrenzkampf wird auch durch die ideale Abstimmung von Geschäfts- und Betriebsprozessen entschieden. Um diese Herausforderung zu meistern, ist eine durchgängige IT-Unterstützung notwendig. Die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Datenverarbeitung ist laufend sicherzustellen. Dadurch steigt der Arbeitsaufwand der IT-Abteilungen enorm an. Hier setzt die Server-Virtualisierung an.

Wozu dient die Server-Virtualisierung?

Virtualisierung kann im Allgemeinen als eine Entkoppelung der genutzten von den physisch vorhandenen Ressourcen definiert werden. Es handelt sich konkret um Hardware- oder Software-Techniken, welche dazu dienen, mehrere Instanzen eines oder unterschiedlicher Betriebssysteme simultan auf einem einzigen Rechner zu betreiben.

Aus Sicht des Basis-Betriebssystems (Wirt oder Host) wird der Gast von der Hardware abgekoppelt und kann auf diese Weise ein Softwareobjekt unabhängig von der darunterliegenden Hardware behandeln. Eine der wichtigsten Grundlagen der Server-Virtualisierung: sie stellt sicher, dass die Abhängigkeiten zwischen den eingesetzten Komponenten aufgehoben werden. Auf diese Weise können die jeweiligen Server auf alle Speichersysteme zugreifen oder die Anwendungen werden auf unterschiedlichen Servern zum Laufen gebracht.

Die Vorteile der Server-Virtualisierung für Unternehmen

Sofern Sie die Grundlagen für eine Server-Virtualisierung schaffen, profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen. So etwa

  • Effiziente Ressourcennutzung durch eine Verringerung der Serveranzahl und Reduzierung von Energiekosten.
  • Geringerer Administrationsaufwand, da sich virtuelle Server schneller einrichten lassen als physische.
  • Höhere Verfügbarkeit dank valider Hochverfügbarkeits- und Fehlertoleranz-Konzepte.
  • Mehrere virtuelle Systeme laufen unabhängig und parallel auf derselben Hardware, selbst bei unterschiedlichem Betriebssystem.
  • Hohes Maß an Skalierbarkeit, so dass dich IT-Ressourcen ohne weiteres erweitern lassen.
  • Große Flexibilität und Dynamik für eine schnelle Anpassung an veränderte Geschäftsprozesse.
  • Ausgezeichnete Stabilität, zumal virtuelle Maschinen voneinander isoliert sind.
  • Einfacher IT-Betrieb durch Einsparungen im Bereich physikalischer Leistungsbereitstellung dank reduzierter Serveranzahl.
  • Optimierte Sicherheit, da durch die Virtualisierungsschicht eine Schnittstelle geschaffen wird, auf welcher etwa Virenscanner bereitgestellt werden können.

Dies sind die wichtigsten Grundlagen der Server-Virtualisierung. Kernziel: die Schaffung eines wirtschaftlichen und hochflexiblen IT-Betriebs. Ideale Virtualisierungsplattformen sind etwa die Think-Server von Lenovo.

Server-Virtualisierung im Praxiseinsatz

Die Einsatzgebiete sind äußerst vielfältig. Gerade SAP-Anwender können enorm profitieren.

Wichtige Gründe:

  • Für manche SAP-Lösung ist eine neue, moderne Server-Hardware schlecht ausgelastet und überdimensioniert. Dagegen kann ein neuer Server als Host einer Vielzahl virtueller Systeme dienen.
  • Werden die Grundlagen der Server-Virtualisierung umgesetzt, werden isolierte Systemumgebungen auf ein und demselben Server geschaffen, wodurch die Hardware optimal ausgelastet wird. Gleichzeitig laufen die Anwendungen auf SAP parallel und kontrolliert.
  • Per Mausklick und in nur wenigen Sekunden können neue virtuelle Server bereitgestellt werden. Von vorkonfigurierten Templates lassen sich schnell ganze SAP-Systeme zur Verfügung stellen.

Auch wenn Sie die IT-Landschaft kostengünstig auslagern möchten, kann eine Server-Virtualisierung sehr hilfreich sein. Leistungsstarke, moderne Server-Hardware wird ideal ausgenutzt, indem zahlreiche minimal ausgelastete Systeme auf eine geringe Anzahl an Hosts konsolidiert werden.

Dadurch

  • schaffen Sie Platz im Serverraum
  • verringern Sie benötigte Komponenten wie Kühlung, USV, Schränke, Kabel und Switches
  • sparen Sie Energie (z.B. Kühlungsleistung) und Anschaffungskosten
  • können Sie Hardware vereinheitlichen

Mario Langmann von der Mammut Sports Group Austria äußert sich folgendermaßen zur Server-Virtualisierung seines Unternehmens:

Zur weiteren Optimierung sind außerdem Business Intelligence-Lösungen zu empfehlen. Hier erfahren Sie mehr.

Unternehmen sind von der Virtualisierung überzeugt

Die Grundlagen der Server-Virtualisierung haben zahlreiche Unternehmen überzeugt. Insgesamt geben etwa 98% aller Anwender an, dass sie erneut in die Virtualisierung investieren würden. Von den SAP-Bestandskunden haben bereits 70% in irgendeiner Form Erfahrung mit Server-Virtualisierung gemacht. Einige haben zudem konkrete Erweiterungen angedacht oder gar geplant. Von der Weiterentwicklung und dem Ausbau der Server-Virtualisierung versprechen sich die Unternehmer weitere Effizienz- und Kostenvorteile. Vielleicht kann auch Ihr Unternehmen Nutzen aus einer Virtualisierung der Server ziehen!

Weitere Informationen:

Leitfaden Server-Virtualisierung der Bitkom

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