Die Differenzierung zwischen Warenwirtschaftssystem und Enterprise Resource Planning-System

Für eine effiziente Unternehmensführung werden Warenwirtschaftssysteme und Enterprise Resource Planning-Systeme immer unverzichtbarer. Statt Insellösungen bieten diese Komplettpakete eine effizientere Kontrolle der Unternehmensressourcen und Warenströme.

Bei bestimmten Unternehmen lohnt es sich, den Unterschied zwischen einem Warenwirtschaftssystem und einem Enterprise Resource Planning-System zu verstehen und die entsprechende Lösung zu integrieren.

Der kleine, aber feine Unterschied

Im normalen Sprachgebrauch ist das Enterprise Resource Planning-System noch nicht angekommen. In vielen Köpfen wird er wohl auch noch mit den bekannten Warenwirtschaftssystemen gleichgesetzt. Bevor es aber zum Kauf einer Software kommt, sollte der Unterschied klar sein.

Bei einem Warenwirtschaftssystem handelt es sich um genau das, was der Name verspricht: Ein Komplettsystem, das die Kontrolle aller Warenströme im Betrieb ermöglicht. Mit diesem System lassen sich der Verkauf, Einkauf und der Lagerbestand genau abbilden. Auch Verkäufer-Provisionen oder so wichtige Funktionen wie die Buchhaltung können mit einem Warenwirtschaftssystem bequem innerhalb eines Programms geregelt werden. Dabei gibt es verschiedene Modelle. Offene Modelle enthalten nicht alle für ein Unternehmen wichtigen Funktionen, geschlossene Modelle hingegen schon und integrierte Modelle weisen Schnittstellen mit Banken oder sogar Kunden auf. Die Geschäftsabwicklung wird so extrem vereinfacht.

Ein Enterprise Resource Planning-System (ERP-System) unterscheidet sich von einem Warenwirtschaftssystem dabei eigentlich nur durch einige Funktionen. Hier ist zum Beispiel die konkrete Integration des Verkaufs (zum Beispiel in einem Internetshop) und des Marketings möglich. Auch die in vielen ERP-Systemen enthaltene Controlling-Funktion ist für gewöhnlich keine Funktion der Warenwirtschaftssysteme.

Für wen lohnt sich Warenwirtschafts- und ERP-System?

Warenwirtschaftssysteme lohnen sich für nahezu jede Unternehmensform (sehen Sie hier eine Liste). Teilbereiche der Unternehmensstruktur werden nicht mehr über Insellösungen kontrolliert, sondern sind über eine einzige Benutzeroberfläche angenehm miteinander zu vergleichen.

Ein Enterprise Resource Planning-System hingegen ist gerade für Internet-Unternehmen und Shopbetreiber eine passende Option. Verkauf, Marketing und teilweise sogar Suchmaschinenfreundlichkeit sind Funktionen, die idealerweise über eine Nutzeroberfläche gesteuert werden sollten. ERP-Systeme sind für eine derartige Komplettverwaltung gut geeignet und teilweise sogar über Browserlösungen nutzbar.

Solche Komplettlösungen umfassen oft nicht nur die genannten Verwaltungsfunktionen, sondern auch eine Shop-Oberfläche für den Kunden. Vielseitig modifizierbar, ist Warenwirtschaft für xt Commerce und viele andere Anbieter inzwischen keine Kopfschmerzen bereitende Angelegenheit mehr. Gerade bei komplexer werdendem Shop-Angebot oder wachsender Unternehmensgröße lohnt sich ein Umstieg von Software für einzelne Unternehmensbereiche zu kompletten ERP-Lösungen. So spart der Unternehmer nicht nur Verwaltungskosten und Zeit, sondern gestaltet seine Waren- und Personalflüsse durchsichtiger. Eine umfassendere, genauere Planung ist die Folge.

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